Wondreb                                 Luftbild Laumer  

Wondreb ist eine der ältesten Siedlungen -  ausgehend vom Kloster Waldsassen - im Stiftland.

Durch den Ort fließt der gleichnamige Fluss, der in Tschechien dann in die Eger mündet.

Das Pfarrdorf hat etwa 400 Einwohner und gehört politisch zu Tirschenreuth. Es liegt 6 km nordöstlich der Kreisstadt.

Markanter Mittelpunkt des Ortes ist die Pfarrkirche mit dem stattlichen Pfarrhof und der Totentanzkapelle.

Baumeister Mattoni aus Waldsassen hat hier zusammen mit Mühlmayer aus Bärnau einen harmonischen Gebäudekomplex erstellt. Mattoni begegnet uns auch bei Bauten in BeidlStein und Marchaney.

Die Friedhofskapelle von Wondreb enthält einen kleinen kunsthistorischen Schatz: Der Totentanz von Wondreb

An der Decke sind 28 in Grisaille-Technik gefertigte Gemälde. Diese grau-in-grau Malerei war in der Entstehungszeit der Bilder im Barock (um 1715) nicht üblich. Der Künstler ist unbekannt; man vermutet, dass ein Laienbruder aus dem nahen Kloster Waldsassen der Schöpfer war.

2009 hat man mit der Generalsanierung der Kapelle begonnen. Eine Besichtigung dürfte damit nicht vor Ende 2010 möglich sein.

Guteneck