Wondreb                                 Luftbild Laumer  

Wondreb ist eine der ältesten Siedlungen -  ausgehend vom Kloster Waldsassen - im Stiftland.

Durch den Ort fließt der gleichnamige Fluss, der in Tschechien dann in die Eger mündet.

Das Pfarrdorf hat etwa 400 Einwohner und gehört politisch zu Tirschenreuth. Es liegt 6 km nordöstlich der Kreisstadt.

Markanter Mittelpunkt des Ortes ist die Pfarrkirche mit dem stattlichen Pfarrhof und der Totentanzkapelle.

Wondreb Kirche 2010

Totentanzkapelle 2011 Baumeister Mattoni aus Waldsassen hat hier zusammen mit Mühlmayer aus Bärnau einen harmonischen Gebäudekomplex erstellt. Mattoni begegnet uns auch bei Bauten in Beidl, Stein, Marchaney und Fockenfeld

Die Friedhofskapelle von Wondreb enthält einen kleinen kunsthistorischen Schatz: Der Totentanz von Wondreb.  

An der Decke sind 28 in Grisaille-Technik gefertigte Gemälde. Diese grau-in-grau Malerei war in der Entstehungszeit der Bilder im Barock (um 1715) nicht üblich. Der Künstler ist unbekannt; man vermutet, dass ein Laienbruder aus dem nahen Kloster Waldsassen der Schöpfer war.

Nach einer drei Jahre währenden Generalsanierung ist die Kapelle seit Oktober 2011 wieder für Besucher geöffnet.

Guteneck