Grötschenreuth                                        Luftbild Laumer 

Grötschenreuth 2010 Grötschenreuth gehört zur Stadt Erbendorf und liegt knapp drei km nordwestlich im Tal der Fichtelnaab.  Im Hintergrund der Steinwald mit der Platte als höchster Erhebung.

Schon seit mindesten 900 Jahren (urkundlich erwähnt erstmals 1109) siedeln sich Menschen hier an. Die Wasserkraft des Flüsschens wurde über  Jahrhunderte zum Antrieb von Eisenhämmern genutzt.

Das Luftbild zeigt  Drahthammer, Grötschenreuth, links davon Frauenberg am Ufer der Fichtelnaab.

Grötschenreuth 2012

Die Hammerherren waren verhältnismäßig wohlhabend, wenngleich sie politisch von den Grafen von Leuchtenberg seit 1362 abhängig waren.

Im 16. Jahrhundert folgte der Niedergang der Eisenindustrie in diesem Gebiet. Energie zur Eisenverhüttung konnte man günstiger aus Kohle gewinnen und die Erzvorkommen waren zudem erschöpft. Um 1611 wurde das noch heute imposante Schloss auf einer Anhöhe über der Fichtelnaab errichtet. Der  Portalturm kam allerdings erst 1870 dazu und die beiden Ecktürme mit den Kuppeln wurden nach  drei Jahren Bauzeit 1927 angefügt. 
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz.

Schloss Grötschenreuth 2012

Drahthammer 2010

An der Fichtelnaab befanden sich im Mittelalter mehrere Hammerwerke, von denen heute noch die Ortsnamen und gelegentlich die Herrensitze, gemeinhin als Schlösser tituliert, zeugen. 

Hopfau

In Hopfau stand ein weiteres Hammerwerk. Auffallend auch hier der Portalturm des kleinen  Hammerschlosses. Wer hat hier wohl wen kopiert?

Hopfau befindet sich ein paar hundert Meter flussaufwärts von Grötschenreuth direkt an der Fichtelnaab

Ein weiteres Beispiel ist Trevesenhammer. 

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