Oberpfälzer Seenland                          Luftbild Laumer  

Seenland 09

Das Oberpfälzer Seenland östlich von Schwandorf. Im  Luftbild heben sich die beiden großen Seen, der Murner- und der Brückelsee, mit ihren klaren Wasserflächen hervor. Die Ortschaft im Vordergrund ist Rauberweiherhaus.  
So romantisch blau sieht man das Seenland nur aus der Luft und da auch nur, wenn der Sonnenstand und die Flughöhe stimmen. 

Für Segler, Surfer oder einfach für alle Wassersportler sind die ehemaligen Braunkohlegruben ein wahres El Dorado. Die inzwischen gut ausgebaute Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen. 


Im Hintergrund das Industriegebiet Wackersdorf.

Oberpfälzer Seenland 2012

Rauberweiherhaus am Murner See  Der Name stammt von einem Anfang des 18. Jahrhunderts erbauten Edelsitz ab. Später diente das Gebäude als Gasthaus und als Mühle. Das Gebäude hat man abgetragen und original wieder im Freilandmuseum Perschen aufgebaut.

Der bei der Rekultivierung aufgeschüttete Damm trennt das Gewässer in Murner- und Brückelsee. Parkplätze und ein Gastronomiebetrieb mit großzügiger Sonnenterrasse wurden errichtet.

Ein wunderbarer Platz, um den Sonnenuntergang über der Seenplatte zu genießen.

Seenplatte Schwandorf 2012 Ein Relikt aus der Zeit als die Oberpfalz noch Abbaugebiet für Braunkohle war.

Aus schmutzigen  Kohlegruben ist ein wunderbares Seenland geworden. 

Die meisten Teiche sind nicht öffentlich zugänglich. Ein Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt - und für Naturbeobachter!

Bis in die 80iger Jahre wurden hier seit dem Mittelalter Braunkohle und Erze abgebaut, in großem Maßstab aber erst seit 1900.

Die langsam mit Grundwasser gefluteten Tagebaugruben sind heute sowohl Naturreservat als auch Naherholungsgebiet. Wurden die Gewässer zunächst "wild" genutzt, wurden seit 1999 einzelne Bereiche für den Tourismus allgemein und den Wassersport im Besonderen erschlossen.

An schönen Sommertagen kommen oft bis zu 5000 Besucher, nicht nur Badegäste auch Rad- und Wanderwege um die Seen versprechen einen ungetrübten Urlaubstag.

Seenland 2009

Steinberger See 2008

Steinberger See - mit 180 Hektar der größte See Ostbayerns. Segler und Surfer nutzen die günstige Windlage. Im Hintergrund rechts die Ortschaft Steinberg, links Wackersdorf.

Und so hat das mal früher überall in der Gegend ausgesehen.

Die Braunkohle wurde bis 1982 im Tagebau abgebaut. Zurück blieben hässliche Wunden in der Landschaft.

Diese Aufnahme ist von 2011 und zeigt eine noch nicht renaturierte Grube in der Nähe von  Maxhütte-Haidhof.

Braunkohletagebau 2011

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