Kloster Speinshart                               Luftbild Laumer  

Speinshart 2011

Das Luftbild zeigt das Klosterdorf  Speinshart von Süden, im Hintergrund der Raue Kulm.

Speinshart 2011

1145 gründeten Adelvolk von Reiffenberg, seine Frau Richenza und seine beiden Brüder das Kloster Speinshart und übergaben es den Prämonstratensern.  Zweimal drohte dem Kloster in seiner über 850 jährigen Geschichte das Aus: Durch die Reformation (1556 bis 1669) und im Zuge der Säkularisation (1803). Das Kloster kam in staatlichen Besitz, wurde u. a. Schule und Forstamt. 

Kloster Speinshart 10

1921 wurde das Kloster dem Orden zurückgegeben und von den Prämonstratensern im Kloster Tepl (Tschechei) wieder hergestellt.

Die heutige Klosterkirche, 1692 - 1697 unter der Regie des berühmten Baumeisters Wolfgang Dientzenhofer erbaut, bietet eine einzigartige barocke Ausstattung, eine Fülle von Stuckaturen und Gemälden der Brüder Carlo Domenico und Bartolomeo Lucchese.

Doch die Pracht täuscht. Der Anlage drohte der Verfall, wieder einmal. 

Der Verein der Freunde und Förderer der internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart e.V versucht durch Aktionen Spendengelder für die weitere Sanierung aufzutreiben. Ein Millionenunternehmen, doch es gibt erfreuliche Fortschritte. 2011 sind die Turmspitzen eingegrüstet. Bis 2015 soll alles abgeschlossen sein.

Eng mit dem Kloster verbunden ist die ehemalige Wallfahrtstätte auf dem Barbaraberg.

Die Gemeinde Speinshart umfasst insgesamt neun Dörfer und zwei Weiler mit etwa 1100 Einwohnern. 

 

Luftbilder von Orten der Gemeinde Speinshart

Barbaraberg - Haselbrunn - Haselhof - Höfen - MünchsreuthSeitenthal - Tremmersdorf - Zettlitz

Die Ortschaft Speinshart liegt rund 8 km westlich von Pressath

Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach.

 

Speinshart ist eine ländlich strukturierte Gemeinde mit knapp 1200 Einwohnern. 

Am Fuße des Barbaraberges findet jedes Jahr im Sommer ein besonderes Spetakel statt: die 24 Stunden Rennen von Speinshart. Die Motorsportveranstaltung hat inzwischen so was wie einen Kultstatus erreicht. Wohl einmalig auf der Welt kämpfen auf einem Gelände- Rundkurs 24 Stunden lang Zweiradteams um den Sieg. Besonders dabei, startberechtigt sind nur Mofas, also 50 ccm Maschinen bis 50 km/h.

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