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Im
Dreißigjährigen Krieg fiel sie an die Schweden. Fortan eine
Ruine, kam sie mit der Säkularisation 1803 an Bayern. Von den
Falkenberger Bürgern wurde sie teilweise als Steinbruch missbraucht.
1934
erwarb sie der damalige deutsche Botschafter in Moskau Graf von der
Schulenburg. Er ließ die Burg wieder original getreu aufbauen.
Der Wunsch des Grafen, die
Burg als Wohnsitz nutzen zu können, erfüllte sich nicht. Im Zusammenhang
mit dem Attentat auf Hitler 1944 wurde er hingerichtet, der Besitz
beschlagnahmt.
Bis 2008 gehörte die Burg
Falkenberg wieder der Familie Schulenburg und wurde von ihr auch bewohnt.
Im Dezember 2008 entschloss
sich der Markt Falkenberg. die lange zum Verkauf stehende Burg, selbst zu
erwerben - für knapp 700.000 €.. Damit will man die Anlage im
ursprünglichen Sinn für die Heimat erhalten und so eine kommerzielle,
rein private Nutzung wie sie im ähnlich gelagerten Fall Schloss
Neidstein geschah, vermeiden.
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