Parkstein                                                   Luftbild Laumer  

Parkstein 2013

Das Luftbild zeigt die Ortschaft Parkstein mit dem markanten Basaltkegel von Nordwesten. Jenseits des Waldgebietes liegen die Städte Weiden und Neustadt. Links die zur Gemeinde gehörende Einöde Theile.

Parkstein 2012

Parkstein 2013


Der alte Ortskern schmiegt sich um den Basaltkegel. Doch die rege Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte haben den Ort enorm wachsen lassen. Die schöne Lage in der Nähe der Stadt Weiden lockte viele "Häuslebauer" an. Noch immer werden neue Baugebiete ausgewiesen.

Beherrschend sind inzwischen die  Fabrikanlagen der Witron Logistik Firma am nordöstlichen Ortsrand.

 

Der Basaltkegel ist eine  geologische Originalität. Seine Formation tritt besonders im Frühjahr schön und kontrastreich hervor. 
Es handelt sich hier um Magmagestein eines vor etwa 2
4 Millionen Jahren nicht bis zur Oberfläche ausgebrochenen Vulkans (s. Rauher Kulm). Geologen zählen die Gesteinsformation zu den schönsten der Welt.

1852 baute man eine Kirche auf den Basaltkegel. 
Sehenswert ist eine Madonna. 
Diese Statue fand man damals in einem Weiher bei Kotzau, unversehrt, obwohl sie angeblich dort schon 500 Jahre gelegen hatte.
 

Den steilen Fußmarsch zur Plattform mit wunderbarer Aussicht über den Oberpfälzer Wald säumen Kreuzweg-
stationen. Dabei kommt man an den Mauerresten der einstigen Festung vorbei.

Basaltkegel Parkstein 2013
Burg Parkstein 2014 Im Mittelalter ragte eine stattliche Burg empor, urkundlich erstmals 1052, anlässlich einer Eroberung mit Brandschatzung durch Bayernherzog Konrad,  erwähnt. 
1634 trotzen die Bewohner erfolgreich einer Belagerung durch schwedische Söldnertruppen. 

Doch schon damals nagte der Zahn der Zeit an dem Gemäuer. Trotz mehrer Ausbesserungen begann man um 1759 mit dem Abriss. 
Die schönsten Quadersteine schaffte man nach Weiden. Sie wurden beim Wiederaufbau des Kirchturms von St. Michael verwendet. 

Die wenigen restaurierten Grundmauern geben heute nur noch eine Ahnung von der einstigen Größe.


Sehenswert ist die Rokokokanzel in der Pfarrkirche St. Pankratius

Parkstein ist zu einer Wohn- und Schlafstätte geworden. Der alte Ortskern am westlichen Abhang des Basaltkegels ist, im Vergleich zur Gesamtfläche des Ortes, verschwindend klein. Die Ostseite beherrschen die Industrieanlagen eines weltweit agierenden Unternehmens für die Planung und Fertigung von Logistiksystemen (Witron).

Mit der Infrastruktur für den täglichen Bedarf sieht es, wie eigentlich überall in solchen Randgemeinden,  schlecht aus. Ohne Auto ist man "aufgeschmissen"

Parkstein Kirche 2013

Gut 2400 Einwohner zählt der Markt.

Die alte Kirche von Parkstein mit Pfarrhof: Sie diente viele Jahrzehnte Katholiken und Protestanten gemeinsam als Gotteshaus. Simultaneum! 

Die Kirche, bzw. der ehemalige evangelische Betsaal, wurden vom katholischen Pfarramt gekauft,  2006 – 2007 renoviert und auf seinen ehemaligen Namen -  Kapuzienerhaus - umbenannt.  

An dieser Stelle dürfte auch die erste Kirche 1398 aus Holz gestanden haben. Der Großbrand von 1835 vernichtete nahezu den gesamten Ort. Auf Betreiben des damaligen Landrichters wurde der Ort rasch wieder aufgebaut. 

Parkstein kann es sich dank Sponsoren leisten: Ein Fußballfeld mit Kunstrasen. 2011 feierte der Sportverein Parkstein sein 65jähriges Bestehen.

2013 eröffnete als neue Attraktion ein Vulkanmuseum im ehemaligen Landrichterhaus, auch "Altes Schloss" genannt.

Vulkanmuseum Parkstein 2013

Hier kann der Besucher einen multimedial aufbereiteten Vulkanausbruch, wie er sich vor 24 Millionen Jahren zugetragen haben dürfte, visuell miterleben.
Noch sind die Außenanlagen (Aufnahme 2013) nicht fertig gestellt. 

Kunstrasen Fußball 2011

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