Parkstein                                              Luftbild Laumer  

Parkstein 07

Das Luftbild zeigt die Ortschaft Parkstein mit dem markanten Basaltkegel von Nordwesten. Im Süden schließt der dunkle Kiefern- und Fichtenwald des Pressather Forstes die Landschaft regelrecht ab. Dahinter die Städte Weiden und Neustadt

Parkstein

Der alte Ortskern schmiegt sich um den Basaltkegel. Doch die rege Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte haben den Ort enorm wachsen lassen. Die schöne Lage in der Nähe der Stadt Weiden lockte viele "Häuslebauer" an und noch immer werden neue Baugebiete ausgewiesen.
Basaltkegel

Im Mittelalter ragte hier eine Burg empor, urkundlich erstmals 1052 anlässlich einer Eroberung mit Brandschatzung erwähnt. 1634 trotzen die Bewohner erfolgreich einer Belagerung durch schwedische Söldnertruppen. Doch schon damals nagte der Zahn der Zeit, und 1759 begann man mit dem Abriss. Die schönsten Quadersteine schaffte man nach Weiden. Sie wurden beim Wiederaufbau des Kirchturms von St. Michael verwendet. Heute stehen einige restaurierten Grundmauern und geben eine Ahnung von der einstigen Größe.

Burg Parkstein 08

Der Basaltkegel ist eine  geologische Originalität. Seine Formation tritt besonders im Frühjahr, wenn die Vegetation noch fehlt, schön hervor.

Es handelt sich hier um Magmagestein eines vor 24 Millionen Jahren ausgebrochenen Vulkans.  Geologen zählen ihn zu den schönsten der Welt.

1852 baute man eine Kirche auf den Basaltkegel. Sehenswert ist eine Madonna. Diese Statue fand man damals in einem Weiher bei Kotzau, unversehrt obwohl sie angeblich dort schon 500 Jahre gelegen haben dürfte. 

Den steilen Fußmarsch zur Plattform mit wunderbarer Aussicht über den Oberpfälzer Wald säumen Kreuzwegstationen und man kommt an den Mauerresten der einstigen Burganlage vorbei.

Dorfkirche 07 Parkstein ist zu einer Wohn- und Schlafstätte geworden. 

Der alte Ortskern am westlichen Abhang des Basaltkegels ist in Vergleich zur Gesamtfläche des Ortes verschwindend klein.  Gut 2400 Einwohner zählt der Markt.

Trotz  der vielen Einwohner, mit der Infrastruktur für den täglichen Bedarf sieht es schlecht aus. Ohne Auto kommt man in Parkstein nur sehr schwer aus.

 

Die alte Kirche von Parkstein mit Pfarrhof. 

An dieser Stelle dürfte auch die erste Kirche 1398 aus Holz gestanden haben. Der Großbrand von 1835 vernichtete nahezu den gesamten Ort. Auf Betreiben des damaligen Landrichters wurde der Ort rasch wieder aufgebaut. 

Die Kirche diente viele Jahrzehnte Katholiken und Protestanten gemeinsam als Gotteshaus. Simultaneum! 

Die Kirche, bzw. der ehm. evangelischer Betsaal, wurde vom katholischen Pfarramt gekauft,  2006 – 2007 renoviert und auf seinen ehemaligen Namen  Kapuzienerhaus umgetauft.

 

 

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