Luhe                                          Luftbild  Laumer   

Luhe 09

Luhe, 10 km Luftlinie südlich von Weiden im Naabtal, ist eine uralte Siedlung. Historisch erwähnt wurde der heutige Markt bereits im Jahr 905. Aus Norden schlängelt sich das Flüsschen Luhe heran. Die Waldnaab und die Haidenaab vereinigen sich ein paar km oberhalb bei Oberwildenau zur Naab, die nach knapp 100 km bei Mariaort in die Donau mündet.
Am unteren rechten Bildrand sind noch ein paar Häuser von Luhe-Siedlung zu erkennen.

Luhe 2010

Die Pfarrkirche St. Martin in  Luhe ist eine kleine Kostbarkeit. Nachdem von der alten gotischen Kirche in den Wirren der Reformation (Die Kalviner  entfernten gemäß ihrem Glauben wohl alle Kulturschätze) und des Dreißigjährigen Krieges nur mehr die Grundmauern übrig geblieben waren, leitete man erst 1699 erste größere Baumaßnahmen ein.

Ihr jetziges Aussehen bekam die Kirche 1761. 

Der Innenraum ist in üppigem Barock ausgestattet. Der prächtige  Hochaltar und die Wandaltäre zeigen die Merkmale des Rokokostils. 

Kirche Luhe 2014

Grundschule Luhe 2011

In der Grundschule Luhe-Wildenau werden aus der Gemeinde noch rund 130 Kinder unterrichtet, Tendenz stark abnehmend.

Der Fußballplatz des FC Luhe liegt westlich der Ortschaft, direkt an der Naab. Sehr weit sollten die Stürmer nicht am Tor vorbeischießen, sonst treibt der Ball von dannen.
Nicht verwechseln mit dem SC Luhe-Wildenau. Dessen Kicker spielen dank eines Mäzens ein paar Klassen höher.

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Wallfahrtskirche  Sankt  Nikolaus

St. Nikolaus Kirche Luhe 2011
Auf  dem Koppelberg, unmittelbar östlich von Luhe, liegt die Wallfahrtskirche St. Nikolaus.

1696 wurde sie, auf den Fundamenten einer, bereits im Mittelalter bestehenden Kirche, errichtet. 

1376 stiftete ein böhmischer Kaufmann ein Kirchlein hier an der Straße nach Glaubenwies (im Mittelalter ein viel befahrener Handelsweg) und bekam dafür einen, der damaligen Zeit üblichen, Ablass.

St. Nikolaus wurde nach den Wirren der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges noch vor der Pfarrkirche im Ort wieder aufgebaut. 

Bis 1936 bestand auf dem Koppelberg eine an die Kirche angeschlossene Eremitenklause. Heute steht davon noch eine kleine Kapelle.
Die 2008 abgeschlossene Renovierung lässt die Wallfahrtskirche wieder in altem Glanz erstrahlen und die zahlreichen Ausflügler  können von hier den weiten Blick ins Naabtal genießen.

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