Fahrenberg                         Luftbild Laumer 

Fahrenberg 09

Der heilige Berg der Oberpfalz

Sanft steigt die Landschaft an der Ostseite des Fahrenberges an. Die Kleinstadt Pleystein an seinem Fuße kann als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den 801 Meter hohen Gipfel gewählt werden. Besonders schön ist es im Frühjahr, wenn die mit Löwenzahn übersäten Wiesen in der Morgensonne leuchten.

Aber auch der Anstieg auf der sonnigen Westseite von Waldthurn aus ist zu empfehlen. Bequeme, oder wer weniger gut zu Fuß ist,  können mit dem Auto bis vor die Tür der Wallfahrtskirche fahren.

Fahrenberg 08

Seit 800 Jahren pilgern Gläubige zur Muttergottes auf den Fahrenberg. Anfangs stand dort eine Burg, die der Überlieferung nach an die Templer überging. Ein Angehöriger des geistlichen Ritterordens brachte  aus dem Heiligen Land eine Mutter-Gottes-Statue mit. An die Burg baute man eine Kapelle und stellte das Marienbild zur Verehrung auf. In der Blütezeit unter der Herrschaft der Lobkowitzer (Schloss in Neustadt/WN) wurde die heutige Kirche gebaut. Seit 1628 gehört sie zur Pfarrei Waldthurn. 

Fahrenbergkirche 09

Nach einer Renovierung 2007 erstrahlt die Kirche wieder in vollem Glanz.

Der Fahrenberg ist ein touristisches Ausflugziel.  Wer nicht gerne zu Fuß auf den Berg wandert, kann von Waldthurn oder Pleystein aus mit dem Auto hochfahren. Selbstverständlich befindet sich neben der Wallfahrtskirche ein stattliches Wirtshaus.

Eine 800 m  lange Piste mit einem Schlepplift ermöglicht im Winter Skifahrern und Snowboardern ihrem Hobby nachzugehen. Weil auf den Oberpfälzer Winter nicht immer Verlass ist, hat man durch eine Beschneiungsanlage die Schneesicherheit erhöht.

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