Kulmain
von Süden - vor dem Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf (links) und der
Kösseine.
Wie auch beim Nachbarort Immenreuth
sind die Häuser von Kulmain verstreut und ergeben kein
stilvolles Ortsbild.
Im Luftbild die Pfarrkirche Maria
Himmelfahrt
Eine Kirche
dürfte bereits um 1150 bestanden haben. Das jetzige Gotteshaus wurde
1839 eingeweiht, nachdem fünf Jahre zuvor ein Brand die Pfarrkirche
eingeäschert hatte.
1228 findet sich die erste
urkundliche Erwähnung des Ortes. Der Raum zwischen Rauher Kulm und
Waldecker
Berg war jedoch schon viel früher besiedelt. Als erste dürften sich
im 8. Jahrhundert slawische Volksgruppen niedergelassen haben.
Der Ortsname leitet sich vom slawischen
"Chlmina" ab, was so viel wie Hügelplatz bedeutet. Die
Leute haben sich an den Hügeln des Kulmen niedergelassen. Um 950
setzte die Besiedelung mit bayerisch Stämmigen ein. Heute zählt die Gemeinde ca. 2400
Einwohner.