Kemnath                            Luftbild Laumer
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Kemnath 2011

Das Luftbild zeigt Kemnath von Süden. Die Stadt kann auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken. 1008 erstmals urkundlich erwähnt, besitzt es seit 1250 die Stadtrechte. Geologisch reizvoll ist die Umgebung mit den Basaltkegeln des Rauhen Kulm, des Schlossberges und des Armesberges.

Kemnath Stadtplatz 2016

Den Stadtplatz säumen  stilvoll restaurierte  Giebelhausreihen, die so genannten Ackerbürgerhäuser. Sie geben der Stadt einen Hauch von Mittelalter. 
Der Name der Stadt leitet sich von "Kemenate" ab. Darunter verstand man früher schlicht ein beheiztes Zimmer. Und davon gab es offensichtlich im Mittelalter im Oberpfälzer Wald sogar mehrere, wie gleiche Ortsnamen vermuten lassen. Kemnath am Buchberg und Kemnath bei Fuhrn, sogar ein Hohenkemnath kennt man.
Amtsgericht 2016

Besonders hervorzuheben ist das Gebäude des Amtsgerichtes mit der italienisch anmutenden Fassade von 1859.
2007 wurde das Gebäude gründlich überholt.

Vor dem Gebäude die  Sebastiansäule von 1714,

Eine um sich greifende Infektions-
krankheit, wahrscheinlich die Beulenpest, wurde durch die Fürbitten an den Pestheiligen  Sebastian gebannt. Aus Dankbarkeit wurde die Säule errichtet.

Sehenswert ist die dreischiffige Stadtpfarrkirche "Maria Himmelfahrt", eine der besten spätgotischen Hallenkirchen der Oberpfalz. Für Kunstliebhaber  allerdings eine arge Zumutung: Gotische Hallenkirche mit üppiger Barockausstattung!

Mitte des 15 Jhd. konnten es sich die zu Wohlstand gekommenen Kemnather leisten, ein eigenes Gotteshaus zu bauen, um nicht immer zur unscheinbaren Kirche im 2 km entfernten Oberndorf marschieren zu müssen. 
Die Kirche bildet den östlichen Abschluss des Stadtplatzes. Durch den im 19. Jhd. angebauten, schlanken Spitzturm führt im Untergeschoss das Stadttor.

Stadtkirche 2016

Stadtweiher 2016

Eisweiher 2015 Bei einem Rundgang um die Stadt, dem Karpfenweg folgend, passiert man auch den großen Stadtteich (existiert seit mind. 600 Jahren) und den Eisweiher (Luftbild links). 
Aus dem Teich holte man früher im Winter das Eis zum Kühlen des Bieres in den Bierkellern. Daneben  erkennt man eine Reihe von Stadeln. Um die Brandgefahr für die Stadt zu verringern, mussten die Ackerbürger ihre Vorratsschuppen (Städel) außerhalb der Stadt bauen. Sie sind heute noch gut erhalten, dienen aber natürlich schon lange anderen Zwecken (Garagen).

Am unteren Rand des oberenLuftbildes das Kalvarienberg Kirchlein, ein früher häufig besuchter, lokaler  Wallfahrtsort

 

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