Schwarzach bei Nabburg                        Luftbild Laumer
> Schwarzach bei Stadlern

Schwarzach 2013

Weit geht der Blick ins Tal der Schwarzach. Der Nebenfluss der Naab entspringt in Tschechien und hat auf seinem Weg hierher schon einige Hindernisse, sprich Staumauern, überwunden.  Genannt sei hier nur der Perlsee und der Eixendorfer Stausee.

Im Bildvordergrund am Ufer eine ehemalige Mühle: Furthmühle

Schwarzach 2013

Schwarzach Kirche 2013 Die Gemeinde Schwarzach bei Nabburg, genauer 6 km südöstlich, hat ca. 1500 Einwohner.


So idyllisch der Ort auch liegen mag, mit Schule, Kindergarten oder Geschäften sieht es schlecht aus. Da heißt es mindestens bis Schwarzenfeld fahren.

Neben der katholischen Kirche St. Ulrich befindet sich die Laurentius-
kapelle, dessen Untergeschoss als Karner spätgotischen Baustil aufweist.

Bei Stadlern gibt es einen Grenzübergang Schwarzach.

Luftbilder von (11/15) Ortsteilen der Gemeinde     AltfalterFurthmühle - Krandorf - Mitterauerbach - Oberauerbach - Öd  - Richt - Sattelhof - Unterauerbach - Weiding - Wölsendorf  


                          Wölsendorf      +              Brensdorf                              

Wölsendorf 2011

Wölsendorf ist weltberühmt - nicht wegen der nahen Lage an der Autobahn Regensburg - Hof, oder der Lage östlich der Naab, sondern wegen der Mineralien. In nahezu allen Mineraliensammlungen finden sich Stücke (v. a. Fluorit) mit dem Fundortnamen Wölsendorf. 
In über 30 Gruben wurde Feldspat abgebaut. Die Blütezeit ist allerdings lange vorbei. Geringer werdende Funde, billige ausländische Konkurrenz führten zur Schließung der Gruben ab 1960. Bis 1951 wurde in der Gegend sogar Uranerz abgebaut - unter heute als katastrophal zu bezeichnenden Bedingungen.
Ungefähr 2 km östlich von Wölsendorf liegt das Besucherbergwerk "Kocher Stollen". Zwei km nordöstlich von Schmidgaden gibt es das Besucherbergwerk Reichhart-Schacht.

Eine weitere Besonderheit zeigen die beiden Luftbilder, aus Süd bzw. Nord: Die Naabenge. Nördlich von Wölsendorf und Brensdorf verengt sich das Naabtal. Fluss, Eisenbahn, Autobahn und eine Landstraße zwängen sich durch die Enge zwischen Mühlberg und Wölsenberg. Hier musste sich die Naab durch Quarzgestein einen Weg bahnen. Dieser Quarzriegel verläuft von  Nabburg bis hinunter in den Bayerischen Wald. An machen Stellen durchbricht er - als Pfahl bekannt - die Erdoberfläche und ist als helles Gestein zu sehen, z. B. bei Schwarzenfeld und besonders schön bei Viechtach.
Links im Vordergrund die Ortschaft Wölsenberg.

Wölsendorf 2011

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